Wie ich schon am Samstag erläuterte, habe ich diesmal alles im Voraus für die Gäste vorbereitet. Im Nachhinein erwies sich das als sehr gut, weil ich nicht die halbe Zeit in der Küche stehen musste … und demzufolge auch meinen Gästen hätte nur ein halbes Ohr leihen können.
Der Trick bei diesem Rezept ist, dass die Kartoffeln, fertig geschnitten, nach unten in die Pfanne kommen und dann mit Wasser bedeckt werden. Dies, damit sie nicht braun werden durch Kontakt mit Sauerstoff. Nährstoffe, die dann aus den Kartoffeln austreten, bleiben dem Gericht erhalten! Natürlich ist frisch kochen noch einen Tick besser, aber ich denke, für meine Gäste war das so wesentlich entspannter und – last but not least – für mich auch. Eine Sache würde ich ändern: Ich würde das Wasser ganz leicht salzen, dann wäre nach dem Garvorgang nicht nur die Soße oben auf dem Gemüse gewürzt. Sah übrigens lustig aus, meine Gäste fragten, ob ich das Gericht wohl mit Streichkäse überbacken hätte
Ein Foto gibt es nicht, weil ich ja stressfrei sein wollte.
Gemüsepfanne vorbereitet
Das reicht mit einer Rohkost vorher für 3 gute Esser.
Morgens:
- 360 g Kartoffeln (gebürstet unter fließendem Wasser) von Schadstellen befreit (und dann gewogen) mit einem Schneidegerät in Scheiben schneiden (bei mir: Alligator). In die 24-cm-Wollpfanne geben. Darüber
- 300 g Wasser gießen, sie sind dann in etwa bedeckt. Als Gemüse kommt – jeweils klein geschnitten:
- 155 g Grün vom Porree
- 145 g Kürbis (Alligator)
- 200 g Fenchel (Alligator)
- 60 g Blumenkohl
Den normalen Deckel auflegen & in den Kühlschrank stellen. Die Restsoße schon in einen kleinen Magic-Becher geben, aber noch nicht verquirlen:
- 25 g Zitronensaft und -fleisch
- 40 g Sonnenblumenkernmus
- 25 g Sonnenblumenöl
- 5 g Salz
- 1 Prise Chili
- 50 g Wasser
Deckel 10 Min. in Wasser legen, Soße im Magic verquirlen und über das Gemüse gießen. Deckel schließen, Wasser in die Mulden geben. In den kalten Backofen geben und bei 200 °C (Heißluft) 80 Minuten garen.
Das funktioniert natürlich auch mit einer Pfanne mit “normalem” Deckel, nicht nur Terrakotta. Da wäre allenfalls die Flüssigkeitsmenge einmal in einem Test auszuloten.
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